Montag, 28. Juli 2014

Mediterranes Brot

Das hier abgebildete Brot kam nicht frisch aus dem Ofen, ist aber immer noch sehr gut.






















Brot backen ist eine zutiefst befriedigende Arbeit. Mehr als alle andere Tätigkeit in der Küche.

So zumindest empfinde ich es.

Ich komme mir immer noch als Anfängerin vor, wenn ich hier hin blicke, oder dort verweile, aber auch da und hier hineinlinse.

Trotzdem backe ich unseren Bedarf an Brot für das ganze Jahr selbst.

Ich poste vielleicht nicht soviel Brot-Rezepte, da ich Rezepte, welche gut funktionieren, bei meinen Kochkursen verwende und dieselben nicht ins Netz stelle.

Dieses Brot backe ich schon seit längerem und bin jedes Mal begeistert.

Normalerweise mag ich Brote lieber, welche im Geschmack neutral sind, damit sie auch für's Frühstück passen.

Doch hier mache ich eine Ausnahme und ich kann es euch nur empfehlen. Es eignet sich für den Grillabend, aber auch nur geröstet mit einem Faden Olivenöl darüber.

Dieses Rezept habe ich auch aus dem Netz, habe nach längerer Suche jedoch nicht das Original gefunden.

Mediterranes Brot

Zutaten für 4 längliche Brote:

Vorteig:
  • 300 g Weizenmehl Typ 550
  • 30 g Roggenmehl Typ 1150
  • 330 g Wasser
  • 1,5 g Trockenhefe

Hauptteig:
  • Vorteig
  • 600 g Weizenmehl Typ 550
  • 70 g Roggenmehl Typ 1150
  • 320 g Wasser
  • 20 g Salz
  • 1 TL Gerstenmalz
  • 5 g Trockenhefe

Zusätzlich:
  • 50 g Oliven, entsteint und gehackt
  • 50 g getrocknete Tomaten, gehackt
  • 1 EL frischer Thymian, abgezupft  und ein bisschen gehackt
  • 1 TL getrockneter Origano
  1. Ich beginne mit dem Vorteig um 14.00 Uhr, damit ich am nächsten Tag um dieselbe Zeit weiterarbeiten kann, löse im Wasser für den Vorteig die Trockenhefe auf und rühre mit einem Schneebesen die Mehle klümchenfrei ein, decke die Schüssel luftdicht zu und lasse den Teig für 24 Stunden im Kühlschrank fermentieren.
  2. Am nächsten Tag löse ich auch den Trockenhefe im Wasser für den Hauptteig auf und lassem von meiner KitchenAid aus allen Zutaten des Hauptteiges, außer dem Salz, in 12 Minuten auf der 1. Stufe einen geschmeidigen Teig zusammenkneten.
  3. Dann gebe ich das Salz dazu und lasse weitere 3 Minuten auf der 2. Stufe weiterkneten.
  4. Jetzt gebe ich den Teig auf die Arbeitsfläche und knete von Hand Oliven, Tomaten und die Kräuter ein.
  5. Ich mache eine Kugel und lasse den Teig in einer Schüssel zugedeckt 90 Minuten gehen.
  6. Nach dieser Zeit gebe ich den Teig wieder auf die Arbeitsfläche und teile ihn in vier gleich große Stücke, forme diese länglich, lege sie in das eingefettete Baguetteblech und lasse sie 30 Minuten gehen.
  7. Ich schalte den Backofen früh genug auf 230°C Ober und Unterhitze ein.
  8. Ich schneide das Brot mehrmals schräg ein und backe das Brot in der Mitte des Ofens 25-30 Minuten mit Dampf. Nach 10 Minuten lasse ich den Dampf aber abziehen, indem ich die Backofentür weit öffne.    
  9. Nach dem Backen lasse ich das Brot auf einem Gitter auskühlen.

Montag, 21. Juli 2014

Kartoffel-Gnocchi mit Gemüse und Juspaste

Jetzt steht der Gemüsegarten in seiner schönsten Pracht und man kann aus dem Vollen schöpfen. Gefragt sind Gerichte, bei denen verschiedene Gemüse miteinander verkocht werden können.

Diese vegetarische Juspaste wartete wie so viele andere "Grundstoffe"  im Gefrierfach seiner Bestimmung.

Zum Glück ist mir eingefallen, dass in vielen italienischen Rezepten Nudeln, aber auch Gnocchi mit übrig gebliebener Bratensauce angerichtet werden.

Bratensauce ist die Juspaste keine, aber geschmacklich sehr ähnlich. Zubereitet habe ich diese vorsorglich bei kühleren Temperaturen und habe sie in Würfeln eingefroren.

Für die Gnocchi nehme ich ausschließlich mehlige Kartoffeln. Wer behauptet, dass Gnocchi auch mit anderen Kartoffeln gut gelingen, versteht nichts. 

Zubereitet habe ich eine ganze Menge, zum Glück, denn es kam unerwarteter Besuch, der sich über den Leckerbissen freute.

Kartoffel-Gnocchi mit Gemüse und Juspaste 

Zutaten für 4 Personen:
  • 900 g mehlige Kartoffeln
  • 150 g Mehl
  • 2 Eigelbe
  • eine Prise Salz
Für den Sugo:
  • Rondini 
  • 1 kleiner Kohlrabi
  • 1 Karotte
  • etwas Zwiebel
  • eine Chilischote
  • Olivenöl
  • 3 Würfel Juspaste
  • Salz
  • etwas Wasser
  1. Das Gemüse für den Sugo wasche ich und schneide es in kleinere Würfel.
  2. In einer Pfanne erhitze ich Olivenöl und röste das Gemüse langsam etwas an. Sobald es ein wenig Farbe angenommen hat, salze ich es und gebe die gefrorene Juspaste dazu, lasse sie auftauen und rühre noch etwas Wasser ein, damit eine sämige Sauce entsteht. 
  3. Die Kartoffeln wasche ich und koche sie im Schnellkochtopf 10 Minuten, d.h. der Topf muss 10 Minuten unter Druck sein, danach lasse ich das Ventil von alleine heruntergehen, dann sind die Kartoffeln ganz sicher gut gekocht.
  4. Ich schäle die heißen Kartoffeln und drücke sie sofort durch die Kartoffelpresse auf die Arbeitsfläche und lasse die Masse etwas abkühlen.
  5. Ich stelle reichlich Wasser zum Kochen auf und salze es sobald es sprudelt.
  6. Ich gebe die restlichen Zutaten zum Kartoffelbrei und knete rasch einen geschmeidigen Teig zusammen.
  7. Ich rolle eine große, dicke Rolle, viertle diese und verarbeite jedes Viertel separat. Der Teig sollte nicht zu lange liegen, denn er beginnt relativ schnell zu nässen.
  8. Aus jedem Teil rolle ich jetzt eine dünne lange "Wurst", so wie auf dem Bild.
  9. Ich schneide mit der Teigkarte ca. 3 cm lange Stücke ab, und lasse eine Portion ins kochende Wasser gleiten. Sobald die Gnocchi an die Oberfläche kommen, schöpfe ich sie mit dem Schaumlöffel ab, lasse sie gut abtropfen und gebe sie sofort in die Pfanne zum Sugo. Dann kommt das nächste Teil an die Reihe, bis ich den ganzen Kartoffelteig verarbeitet habe. 
 Wer mag kann sich noch etwas Parmesankäse darüber reiben.

Montag, 14. Juli 2014

Minz-Jogurt mit Quinoa-Salat nach Anne-Sophie Pic

Anne-Sophie Pic geistert schon seit längerem im Netz herum und hat es auch mir ein wenig angetan.

Obwohl ich Gourmetküche eher meide. Sie eignet sich nicht für das tägliche Mittagessen, geschweige für eine größere Familie. Da bin ich viel zu praktisch veranlagt, als dass ich mich dafür groß begeistern könnte.

Ins Restaurant gehen wir so selten, dass ich es das ganze Jahr leicht an einer Hand abzählen kann. Das ganze Tam-Tam drumherum macht mich eher nervös, als dass ich es genießen könnte.

Hingegen die einfachsten Trattorie, in denen einfache Gerichte mit Liebe hergestellt werden, ziehen mich an wie ein Magnet.


Aber da Quinoa schon seit langem bei uns zum normalen Alltagsessen gehört und Jogurt auch schon seit vielen Jahren selbst gemacht wird, hat mich dieses Gericht interessiert.

Ihr glaubt ich kann französisch?? Weit gefehlt, schön wäre es. Ich habe mich mit Übersetzern im Netz durchgewurstelt und mich auf meine Erfahrungen gestützt und es hat funktioniert.


Minz-Jogurt mit Quinoa-Salat

Zutaten für 6 Personen (es geht sich besser aus, sonst werden die Mengen zu klein)

  • 1/2 l Vollmilch (wir nehmen immer biologische)
  • 2 EL mildes Bio-Naturjogurt
  • 3 Zweige Minze
  • 20 g Butter
  • 90 g Quinoa
  • 120 g Wasser
  • 6 Radieschen
  • 1/2 Salatgurke
  • 10 Minzblätter, in feine streifen geschnitten
  • Salz
  • 1 EL weißer Balsamico-Essig
  • 3 EL Olivenöl
  1. Ich koche die Milch auf.
  2. Ich wasche die Minzzweige, schneide sie kleiner und gebe sie in die heiße Milch.
  3. Ich lasse die Minzblätter ca. 20 Minuten darin ziehen, die Milch sollte inzwischen auf 42°C abkühlen. Seid hier genau, dann habt ihr den gewünschten Erfolg.
  4. Ich siebe die Milch ab und vermische sie sehr gut mit dem Naturjogurt, dann verteile ich sie auf 6 hohe Gläser.
  5. Ich decke die Gläser mit Klarsichtfolie ab und stelle sie mithilfe eine kleinen Tabletts in die Mitte des Backofens und schalte nur die Beleutung ein. Die zwei Lämpchen produzieren soviel Wärme, dass das Jogurt in 8 Stunden reifen kann.
  6. Danach stelle ich die Gläser in den Kühlschrank. Dort reift das Jogurt nach. 
  7. Ich bringe die kleine Menge Wasser zum Kochen, salze es und rühre sofort den Quinoa ein. Dann lasse ich ihn 15 Minuten mit geschlossenem Deckel, ganz leicht köcheln, rühre ab und zu um, danach schütte ich ihn in eine Schüssel und lasse ihn völlig abkühlen.
  8. Die Butter zerlasse ich und lasse sie leicht braun werden, dann mische ich sie unter den Quinoa.
  9. Die Radieschen wasche ich und hoble sie in feine Scheiben.
  10. Die Gurke schäle ich und schneide sie in mundgerechte Stücke.
  11. Ich mische Quinoa, Radieschen, Gurke und kleingeschnittene Minzblätter und würze den Salat mit Salz, Balsamico-Essig und Olivenöl.
  12. Ich verteile den Quinoa-Salat auf die Gläser und dekoriere eventuell noch mit Minzblätter. 
Wie schon gesagt ist auch dies eine kleine, feine Vorspeise, aber nichts für den Hunger, eben Gourmetküche:)

Freitag, 11. Juli 2014

Jetzt wird gefeiert!!



























Jetzt wird gefeiert!!! Dazu ist nicht mehr viel zu sagen. Bahram und Isuf haben sehr gut gekocht und sehr sympathische junge Männer. Unser Gewinn freut uns doppelt, weil sie auch weiter gekommen sind.

Und wie man sieht, muss man jeden Gegner ernst nehmen. Wie wichtig es ist eine gute Idee dann auch noch gut umzusetzen, hat man bei der Vorspeise von Bahram und Isi gesehen.

Optisch war sie sehr schön anzusehen. Ich habe sie nach der Sendung auch probiert und ich kann euch sagen: der Hammer. Ich werde sie sicher einmal nachbasteln.

Im Interview nach der Sendung, welches auf Facebook anzusehen ist, hat Ali festgestellt, dass wir mit unserem Menü kein Risiko eingegangen sind.

Es war vielleicht nichts Innovatives dabei, aber das ganze Menü hat Ali wunderbar geschmeckt und das war ausschlaggebend. 

Ein Dank an alle, die mitgefiebert haben und sich mit uns freuen.

Montag, 7. Juli 2014

Alexander und Ali mit Schwarzwälder-Kirsch im Glas

























Wenn man dem Netz Glauben schenken kann, dann habe ich und Ali mindestens zwei Dinge gemeinsam.

Wir sind beide das mittlere von 7 Geschwister. Auch er ist wie ich im Sternzeichen Waage geboren. Ich kann mir vorstellen, dass es ihm so ähnlich ergeht wie mir: ich muss vieles ausgleichen, ich habe  einen starken Gerechtigkeitssinn und das macht es einem nicht immer leicht.

Ali, Koch von einem Michelinstern, als Juror zu haben, war ein tolles Erlebnis. Sein Gelächter ist ansteckend und lockert die aufregendste Phase der Sendung auf.

Mit Alexander hatten wir einen sehr sympathischen Moderator, einen besseren hätten wir uns nicht wünschen können.

Er ist spaßig, hilfsbereit, freundlich und sehr höflich.

Meine Schwester Elisabeth, kurz Lisi, ist Sternzeichen Skorpion. Sie kann, wenn es sein muss ihren Stachel hochstellen, ist jedoch durch und durch ein sonniges Wesen.

Wer unsere Familie kennt, kann sehen, dass die eine eher nach dem Vater kommt und die andere der Mutter ähnelt.

Seit ich mich erinnern kann, steht sie im Leben an meiner Seite. Ich kann mich auf sie verlassen.

So wie auch bei den Topfgeldjägern. Wir sind ein durch und durch aufeinander abgestimmtes Team, obwohl wir fast nie miteinander kochen.

Wir kommen jedoch aus derselben "Kochschule": unsere Mutter, welche uns schon früh in der Küche zum Küchendienst einteilte. Wir denken gleich und handeln ähnlich.

Als wir vor die Entscheidung gestellt wurden, ob wir nach Hamburg gehen sollten oder nicht, waren wir wieder einmal derselben Meinung: man muss im Leben auch Abenteuer zulassen. Und das war es, ein Abenteuer.

Wer Lust hat mehr von uns zu sehen, kann die Sendung ab 15.05 Uhr verfolgen oder gleich nach der Sendung über die Mediathek des ZDF ansehen.

Ich habe für euch das Rezept des Desserts von der heutigen Sendung extra nachgekocht, alles gewogen und zusammengeschrieben.


Schwarzwälder-Kirsch im Glas

Der Warenkorb bestand aus: Kirschen, Cornflakes, Milchschokolade mit Haselnüssen und Vanilleschote. 
Sahne, Milch, Eier, Zucker, Mehl stehen einem immer zur Verfügung, weißen Rum haben wir beim Quiz gewonnen.

Zutaten für 4 Personen:
 

Für die Patisseriecreme:

  • 2 Eigelbe
  • 2 EL Zucker
  • 2 EL Mehl
  • ½ Vanilleschote
  • 300 ml Milch
  • 4 EL Schlagsahne 
Außerdem:
  • 25 g Cornflakes
  • 1 Tafel Milchschokolade (Nüsse haben wir entfernt)
  • ½ kg Kirschen
  • 2 EL Zucker
  • Weißer Rum zum Ablöschen


  1. Für die Patisseriecreme rühre ich die Eigelbe mit dem Zucker schaumig.
  2. Ich kratze die Vanilleschote aus und lasse Schotenhälften und Samen mit der Milch aufkochen, dann schütte ich die Milch durch ein Sieb in die Eigelbmasse und rühre sofort gut um.
  3. Ich koche die Masse unter ständigem Rühren kurz auf, dann stelle ich den Topf in kaltes Wasser und rühre die Creme kalt, damit keine Haut entsteht.
  4. Die Schlagsahne ziehe ich vorsichtig unter die Masse.
  5. Ich schmelze 70 g Schokolade über Wasserdampf, rühre die Cornflakes ein und verteile sie sofort auf 4 Gläser. Ich lasse die Masse abkühlen, damit die Schokolade wieder fest wird.
  6. Die Kirschen halbiere ich und entsteine sie.
  7. Ich verteile den Zucker gleichmäßig in einer Pfanne und lasse ihn ohne umzurühren karamellisieren.
  8. Die Kirschhäften erhitze ich kurz im Karamell, dann lösche ich mit zwei Schuss Rum ab. Ich  rühren solange bis sich das Karamell aufgelöst hat, dann lasse ich alles abkühlen.
  9. Ich fülle über die Cornflakes 4 Esslöffel Patisseriecreme  in jedes Glas, darüber verteile ich eine Schicht Kirschen. Ich verfahren so weiter bis keine Zutaten, außer zwölf Kirschhälften, übrig sind. Abschließend muss Patisseriecreme eingefüllt werden.
  10. Ich reibe die restliche Schokolade direkt über die Patisseriecreme und dekoriere mit je zwei Kirschhäften.

 Ich wünsche euch gutes Gelingen und viel Spass bei den Topfgeldjägern.

Donnerstag, 3. Juli 2014

Meine Schwester und ich bei den Topfgeldjägern


Wir haben es gewagt und bereuen nichts!
Meine um ein Jahr jüngere Schwester Elisabeth, kurz Lisi, und ich waren in Hamburg bei den Fernsehmachern und hatten einen Riesenspaß.

Wie ihr sicher wisst, ist mein erster Fernseh-Auftritt 6 Jahre her, mein zweiter kam dann gleich danach.

Wir hätten uns selbst nie angemeldet. Aber mein Patenkind Julian, der 21-jährige Sohn meiner Schwester, wollte seine Mama und seine Patin unbedingt im Fernsehen bewundern und hat deshalb den ersten Schritt gewagt und uns online registriert.

Danach war lange Funkstille. Für uns war das Thema abgehakt, für Julian noch lange nicht.

Nach einer weiteren Anfrage seinerseits wurden uns die Castingfragen zugeschickt und dann ging es Schlag auf Schlag.

Vor nicht all zu langer Zeit durfte ich dann diese wunderschöne Stadt zum dritten Mal besuchen, diesmal aber mit Verstärkung.

Was während der Sendung gut gegangen und was schief gelaufen ist, das könnt ihr ab Montag, 07.07. ab 15.05 im ZDF sehen.

Ich kann euch jetzt schon verraten, dass wir uns köstlich amüsiert , nette Menschen kennengelernt und rundum wohlgefühlt haben.


























Am Montag gibt es das Rezept für die Nachspeise der ersten Sendung, versprochen!

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