Donnerstag, 21. August 2014

Kochkurse September - Oktober - November

Es ist wieder soweit: Das neue Kochkurs-Programm steht fest.


Das Beste von unseren Topfgeldjäger-Gerichten                   Mittwoch, 3. September       
                                      
So wie dieses Rezept, kommen jetzt gleich mehrere der Topfgeldjäger-Gerichte zum Zuge:

Süße Hauptspeisen
Dienstag, 16. September   
                                      
Aufläufe, Buchteln....
Kochrunde: Farben des Herbstes
Donnerstag, 2. Oktober  
Das Essen wird am Tisch serviert und die Getränke sind im Preis inbegriffen.                                        

Risotto, Orzotto, "Dinkelotto"...
Mittwoch, 15. Oktober   

             
Geschenke aus der Küche
Donnerstag, 6. November                                       


Weihnachts-Menü  2014
Dienstag, 18. November 

Anmeldungen und weitere Informationen gerne unter: 0473/561122 oder felder.norbert@rolmail.net.                     

Mittwoch, 13. August 2014

Mandelmousse mit pochiertem Pfirsich nach Johann Lafer



























Ich hatte die Ehre Johann Lafer die Hand zu drücken, als er Juror bei der Küchenschlacht vor 6 Jahren war.

Die einzige Kochshow, welche ich mir ab und zu ansah, war "J.B.Kerner kocht". Als es Lanz übernahm, war das Interesse auf einmal vorbei. Warum weiß ich auch nicht. Es kann auch sein, dass ich zu "alt" für Sendungen zur späten Stunde war. Ich schlief ständig ein.

Auf alle Fälle ist mir Lafer immer aufgefallen als sehr guter Koch, mit viel Fingerspitzengefühl für das Feine, gerade bei Süßspeisen.

Nun habe ich uns dieses Dessert gebastelt, das nicht nur vorzüglich schmeckt, nein es sieht auch wunderhübsch aus.

Ein paar Abänderungen wird mir Johann verzeihen, weil ich ihn ja "kenne" ;)

Leider ist es mit den meisten Obstsorten immer dasselbe: Sie schmecken nur relativ kurze Zeit wirklich gut. Deshalb muss man die Zeit nutzen, in welcher man aromatisch gute Pfirsiche bekommt.

Mandelmousse mit pochiertem Pfirsich

Zutaten für 8 Personen:

Für das Mandelmousse:
  •  40 g fein gemahlene Mandeln
  • 2 Eigelbe
  • 100 g Milch
  • 1 Msp. Vanille-Extrakt
  • 50 g Marzipan
  • 3 Blatt Gelatine
  • 1 EL Amaretto
  • 50 g Zucker
  • 140 g Sahne
Für die pochierten Pfirsiche:
  • 2 Passionsfrüchte
  • 250 g Pfirsichsaft (z.B. Pfirsichjoga)
  • 4 Pfirsiche, welche ungefähr den Durchmesser der Förmchen haben
  • eventuell 1 TL Speisestärke
Außerdem:
  • geröstete Mandelblättchen
  • Puderzucker
  1. Ich weiche die Gelatineblätter in kaltem Wasser ein.
  2. Ich röste die gemahlenen Mandeln bei kleiner Hitze an, bis sie zu duften beginnen und lasse sie dann abkühlen.
  3. Ich verquirle die Eigelbe in einem kleinen Topf mit dickem Boden.
  4. Ich koche die Milch mit 25g Zucker und der Vanille auf und schütte sie unter ständigem Rühren unter die Eigelbe.
  5. Ich stelle das Töpfen auf den Herd und lasse die Masse unter ständigem Rühren etwas andicken, kochen darf es allerdings nicht, sonst flocken die Eigelbe aus.
  6. Ich lasse die Creme etwas abkühlen und rühre dann die ausgedrückte Gelatine und die Mandeln ein.
  7. Ich schneide das Marzipan in kleinste Würfel und mische es mit dem Amaretto in die Masse. Sollte es sich nicht leicht einrühren lassen, helfe ich mit dem Teigschaber nach, indem ich alle Klümpchen am Boden des Topfes glatt streiche.
  8. Ich stelle den Topf in kaltes Wasser und rühre die Masse kalt.
  9. Ich schlage die Sahne steif und mische die restlichen 25 g Zucker unter.
  10. Ich hebe die Sahne vorsichtig unter die Mandelcreme und fülle sie in passende Silikonformen, stelle diese 3-4 Stunden kühl.
    Ich bin eigentlich kein großer Fan von Silikonformen, aber hier sind sie angenehm, da sich das Mousse leicht aus der Form löst. Formen von der Firma Lékué sind aus hochwertigem Silikon.
  11. Für die pochierten Pfirsiche, schäle ich dieselben mit dem Tomatenschäler, falls sie sich nicht leicht die Haut abziehen lassen, halbiere sie und entnehme den Kern.
  12. Die Passionsfrüchte halbiere ich und gebe das Innere mit dem Pfirsichsaft in einen Topf.
  13. Die Pfirsichhälften pochiere ich zugedeckt im Saft 6 Minuten. Nach 3 Minuten wende ich sie.
  14. Danach nehme ich die Pfirsiche heraus und lasse sie abkühlen, den Saft streiche ich durch ein Sieb und lasse ihn noch etwas kochen.
  15. Sollte euch der Sud zu dünnflüssig vorkommen, könnt ihr einen Teelöffel Speisestärke einrühren und nochmals aufkochen lassen. Ich musste das nicht, wir haben alle Saucen lieber wenn sie nicht zu fest sind. Ich lasse den Sud völlig abkühlen.
  16. Angerichtet habe ich dann das Dessert so wie es auf dem Foto abgebildet ist: Pfirsichhälfte auf den Teller stellen, Mousse aus der Form lösen und auf dem Pfirsich drapieren, Sud um den Pfirsich verteilen, mit Mandelblättchen und Puderzucker dekorieren.  
 Ein kleines Tupferl Grün obendrauf macht die Sache noch sympathischer.

Montag, 28. Juli 2014

Mediterranes Brot
























Brot backen ist eine zutiefst befriedigende Arbeit. Mehr als alle andere Tätigkeit in der Küche.

So zumindest empfinde ich es.

Ich komme mir immer noch als Anfängerin vor, wenn ich hier hin blicke, oder dort verweile, aber auch da und hier hineinlinse.

Trotzdem backe ich unseren Bedarf an Brot für das ganze Jahr selbst.

Ich poste vielleicht nicht soviel Brot-Rezepte, da ich Rezepte, welche gut funktionieren, bei meinen Kochkursen verwende und dieselben nicht ins Netz stelle.

Dieses Brot backe ich schon seit längerem und bin jedes Mal begeistert.

Normalerweise mag ich Brote lieber, welche im Geschmack neutral sind, damit sie auch für's Frühstück passen.

Doch hier mache ich eine Ausnahme und ich kann es euch nur empfehlen. Es eignet sich für den Grillabend, aber auch nur geröstet mit einem Faden Olivenöl darüber.

Dieses Rezept habe ich auch aus dem Netz, habe nach längerer Suche jedoch nicht das Original gefunden.

Mediterranes Brot

Zutaten für 4 längliche Brote:

Vorteig:
  • 300 g Weizenmehl Typ 550
  • 30 g Roggenmehl Typ 1150
  • 330 g Wasser
  • 1,5 g Trockenhefe

Hauptteig:
  • Vorteig
  • 600 g Weizenmehl Typ 550
  • 70 g Roggenmehl Typ 1150
  • 320 g Wasser
  • 20 g Salz
  • 1 TL Gerstenmalz
  • 5 g Trockenhefe

Zusätzlich:
  • 50 g Oliven, entsteint und gehackt
  • 50 g getrocknete Tomaten, gehackt
  • 1 EL frischer Thymian, abgezupft  und ein bisschen gehackt
  • 1 TL getrockneter Origano
  1. Ich beginne mit dem Vorteig um 14.00 Uhr, damit ich am nächsten Tag um dieselbe Zeit weiterarbeiten kann, löse im Wasser für den Vorteig die Trockenhefe auf und rühre mit einem Schneebesen die Mehle klümchenfrei ein, decke die Schüssel luftdicht zu und lasse den Teig für 24 Stunden im Kühlschrank fermentieren.
  2. Am nächsten Tag löse ich auch den Trockenhefe im Wasser für den Hauptteig auf und lassem von meiner KitchenAid aus allen Zutaten des Hauptteiges, außer dem Salz, in 12 Minuten auf der 1. Stufe einen geschmeidigen Teig zusammenkneten.
  3. Dann gebe ich das Salz dazu und lasse weitere 3 Minuten auf der 2. Stufe weiterkneten.
  4. Jetzt gebe ich den Teig auf die Arbeitsfläche und knete von Hand Oliven, Tomaten und die Kräuter ein.
  5. Ich mache eine Kugel und lasse den Teig in einer Schüssel zugedeckt 90 Minuten gehen.
  6. Nach dieser Zeit gebe ich den Teig wieder auf die Arbeitsfläche und teile ihn in vier gleich große Stücke, forme diese länglich, lege sie in das eingefettete Baguetteblech und lasse sie 30 Minuten gehen.
  7. Ich schalte den Backofen früh genug auf 230°C Ober und Unterhitze ein.
  8. Ich schneide das Brot mehrmals schräg ein und backe das Brot in der Mitte des Ofens 25-30 Minuten mit Dampf. Nach 10 Minuten lasse ich den Dampf aber abziehen, indem ich die Backofentür weit öffne.    
  9. Nach dem Backen lasse ich das Brot auf einem Gitter auskühlen.

Montag, 21. Juli 2014

Kartoffel-Gnocchi mit Gemüse und Juspaste

Jetzt steht der Gemüsegarten in seiner schönsten Pracht und man kann aus dem Vollen schöpfen. Gefragt sind Gerichte, bei denen verschiedene Gemüse miteinander verkocht werden können.

Diese vegetarische Juspaste wartete wie so viele andere "Grundstoffe"  im Gefrierfach seiner Bestimmung.

Zum Glück ist mir eingefallen, dass in vielen italienischen Rezepten Nudeln, aber auch Gnocchi mit übrig gebliebener Bratensauce angerichtet werden.

Bratensauce ist die Juspaste keine, aber geschmacklich sehr ähnlich. Zubereitet habe ich diese vorsorglich bei kühleren Temperaturen und habe sie in Würfeln eingefroren.

Für die Gnocchi nehme ich ausschließlich mehlige Kartoffeln. Wer behauptet, dass Gnocchi auch mit anderen Kartoffeln gut gelingen, versteht nichts. 

Zubereitet habe ich eine ganze Menge, zum Glück, denn es kam unerwarteter Besuch, der sich über den Leckerbissen freute.

Kartoffel-Gnocchi mit Gemüse und Juspaste 

Zutaten für 4 Personen:
  • 900 g mehlige Kartoffeln
  • 150 g Mehl
  • 2 Eigelbe
  • eine Prise Salz
Für den Sugo:
  • Rondini 
  • 1 kleiner Kohlrabi
  • 1 Karotte
  • etwas Zwiebel
  • eine Chilischote
  • Olivenöl
  • 3 Würfel Juspaste
  • Salz
  • etwas Wasser
  1. Das Gemüse für den Sugo wasche ich und schneide es in kleinere Würfel.
  2. In einer Pfanne erhitze ich Olivenöl und röste das Gemüse langsam etwas an. Sobald es ein wenig Farbe angenommen hat, salze ich es und gebe die gefrorene Juspaste dazu, lasse sie auftauen und rühre noch etwas Wasser ein, damit eine sämige Sauce entsteht. 
  3. Die Kartoffeln wasche ich und koche sie im Schnellkochtopf 10 Minuten, d.h. der Topf muss 10 Minuten unter Druck sein, danach lasse ich das Ventil von alleine heruntergehen, dann sind die Kartoffeln ganz sicher gut gekocht.
  4. Ich schäle die heißen Kartoffeln und drücke sie sofort durch die Kartoffelpresse auf die Arbeitsfläche und lasse die Masse etwas abkühlen.
  5. Ich stelle reichlich Wasser zum Kochen auf und salze es sobald es sprudelt.
  6. Ich gebe die restlichen Zutaten zum Kartoffelbrei und knete rasch einen geschmeidigen Teig zusammen.
  7. Ich rolle eine große, dicke Rolle, viertle diese und verarbeite jedes Viertel separat. Der Teig sollte nicht zu lange liegen, denn er beginnt relativ schnell zu nässen.
  8. Aus jedem Teil rolle ich jetzt eine dünne lange "Wurst", so wie auf dem Bild.
  9. Ich schneide mit der Teigkarte ca. 3 cm lange Stücke ab, und lasse eine Portion ins kochende Wasser gleiten. Sobald die Gnocchi an die Oberfläche kommen, schöpfe ich sie mit dem Schaumlöffel ab, lasse sie gut abtropfen und gebe sie sofort in die Pfanne zum Sugo. Dann kommt das nächste Teil an die Reihe, bis ich den ganzen Kartoffelteig verarbeitet habe. 
 Wer mag kann sich noch etwas Parmesankäse darüber reiben.

Montag, 14. Juli 2014

Minz-Jogurt mit Quinoa-Salat nach Anne-Sophie Pic

Anne-Sophie Pic geistert schon seit längerem im Netz herum und hat es auch mir ein wenig angetan.

Obwohl ich Gourmetküche eher meide. Sie eignet sich nicht für das tägliche Mittagessen, geschweige für eine größere Familie. Da bin ich viel zu praktisch veranlagt, als dass ich mich dafür groß begeistern könnte.

Ins Restaurant gehen wir so selten, dass ich es das ganze Jahr leicht an einer Hand abzählen kann. Das ganze Tam-Tam drumherum macht mich eher nervös, als dass ich es genießen könnte.

Hingegen die einfachsten Trattorie, in denen einfache Gerichte mit Liebe hergestellt werden, ziehen mich an wie ein Magnet.


Aber da Quinoa schon seit langem bei uns zum normalen Alltagsessen gehört und Jogurt auch schon seit vielen Jahren selbst gemacht wird, hat mich dieses Gericht interessiert.

Ihr glaubt ich kann französisch?? Weit gefehlt, schön wäre es. Ich habe mich mit Übersetzern im Netz durchgewurstelt und mich auf meine Erfahrungen gestützt und es hat funktioniert.


Minz-Jogurt mit Quinoa-Salat

Zutaten für 6 Personen (es geht sich besser aus, sonst werden die Mengen zu klein)

  • 1/2 l Vollmilch (wir nehmen immer biologische)
  • 2 EL mildes Bio-Naturjogurt
  • 3 Zweige Minze
  • 20 g Butter
  • 90 g Quinoa
  • 120 g Wasser
  • 6 Radieschen
  • 1/2 Salatgurke
  • 10 Minzblätter, in feine streifen geschnitten
  • Salz
  • 1 EL weißer Balsamico-Essig
  • 3 EL Olivenöl
  1. Ich koche die Milch auf.
  2. Ich wasche die Minzzweige, schneide sie kleiner und gebe sie in die heiße Milch.
  3. Ich lasse die Minzblätter ca. 20 Minuten darin ziehen, die Milch sollte inzwischen auf 42°C abkühlen. Seid hier genau, dann habt ihr den gewünschten Erfolg.
  4. Ich siebe die Milch ab und vermische sie sehr gut mit dem Naturjogurt, dann verteile ich sie auf 6 hohe Gläser.
  5. Ich decke die Gläser mit Klarsichtfolie ab und stelle sie mithilfe eine kleinen Tabletts in die Mitte des Backofens und schalte nur die Beleutung ein. Die zwei Lämpchen produzieren soviel Wärme, dass das Jogurt in 8 Stunden reifen kann.
  6. Danach stelle ich die Gläser in den Kühlschrank. Dort reift das Jogurt nach. 
  7. Ich bringe die kleine Menge Wasser zum Kochen, salze es und rühre sofort den Quinoa ein. Dann lasse ich ihn 15 Minuten mit geschlossenem Deckel, ganz leicht köcheln, rühre ab und zu um, danach schütte ich ihn in eine Schüssel und lasse ihn völlig abkühlen.
  8. Die Butter zerlasse ich und lasse sie leicht braun werden, dann mische ich sie unter den Quinoa.
  9. Die Radieschen wasche ich und hoble sie in feine Scheiben.
  10. Die Gurke schäle ich und schneide sie in mundgerechte Stücke.
  11. Ich mische Quinoa, Radieschen, Gurke und kleingeschnittene Minzblätter und würze den Salat mit Salz, Balsamico-Essig und Olivenöl.
  12. Ich verteile den Quinoa-Salat auf die Gläser und dekoriere eventuell noch mit Minzblätter. 
Wie schon gesagt ist auch dies eine kleine, feine Vorspeise, aber nichts für den Hunger, eben Gourmetküche:)

Freitag, 11. Juli 2014

Jetzt wird gefeiert!!



























Jetzt wird gefeiert!!! Dazu ist nicht mehr viel zu sagen. Bahram und Isuf haben sehr gut gekocht und sehr sympathische junge Männer. Unser Gewinn freut uns doppelt, weil sie auch weiter gekommen sind.

Und wie man sieht, muss man jeden Gegner ernst nehmen. Wie wichtig es ist eine gute Idee dann auch noch gut umzusetzen, hat man bei der Vorspeise von Bahram und Isi gesehen.

Optisch war sie sehr schön anzusehen. Ich habe sie nach der Sendung auch probiert und ich kann euch sagen: der Hammer. Ich werde sie sicher einmal nachbasteln.

Im Interview nach der Sendung, welches auf Facebook anzusehen ist, hat Ali festgestellt, dass wir mit unserem Menü kein Risiko eingegangen sind.

Es war vielleicht nichts Innovatives dabei, aber das ganze Menü hat Ali wunderbar geschmeckt und das war ausschlaggebend. 

Ein Dank an alle, die mitgefiebert haben und sich mit uns freuen.

LinkWithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...